Spielt das Wetter verrückt…

… drehen die Götter wieder am Roulette

„Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“ und ein heißer Sommer bedeutet nicht unbedingt Klimawandel. Wetter und Klima hängen jedoch eng zusammen und werden durch komplexe Wechselwirkungen im Klimasystem der Erde geprägt.

Um überhaupt zu verstehen, wie der Mensch das Klima beeinflussen kann, muss man das System verstehen, dass das Klima der Erde bestimmt, und die damit verbundenen Prozesse, die zu seiner Veränderung führen können.

Liegen die immer stärker werdenden Wetterkapriolen wirklich an uns Menschen? Mit Nichten, denn die Kirmesgruppe „Im Dörnen“ kann nun erstmals offiziell belegen, das all diese bedrohenden Ursachen einzig und allein bei den Wettergöttern liegen. „Sie sind, wie wir feststellen mussten, im wahrsten Sinne des Wortes spielsüchtig“, berichtete deren Vorsitzender Uwe Jesinghaus.

Wagendarstellung: Wetter Roulette

Bei ihren Nachforschungen stellten die Dörnen-Experten fest, dass Göttervater Zeus, das Treiben seiner Untertanen zwar mit Argusaugen beobachtet, sie aber dennoch gewähren lässt. Schnell kam die Frage auf, ob er nicht vielleicht, aufgrund seines hohen Alters, nicht endlich einmal abdanken sollte.

Denn was Jupiter (römischer Sonnengott), der germanische Donnergott Thor, Uller – nordischer Schneegott und Aiolos (griechischer Wind- und Sturmgott) mit ihrem Spieltrieb anrichten, hat weitreichende Folgen für die Menschheit.

Die vier sitzen nämlich auf dem griechischen Olymp im Casino,im griechischen Casino-Olymp, dessen Bestuhlung erinnert ein wenig an das Gevelsberger Riesenrad, und spielen voller Leidenschaft Roulette.

Mit der Aufforderung „Faites vos jeux!“ bittet der Croupier die Spieler zunächst um ihre Einsätze. Sind diese getätigt, erfolgt die Ansage „Rien ne va plus!“ und das Rad setzt sich in Bewegung. Nun entschiedet sich für die gesamte Menschheit, wie das Wetter wird: vielleicht sonnig, gewittrig, stürmisch oder doch eher winterlich.

Was die wenigsten allerdings wissen, es sind die armen Wetterdruiden in der Wetterküche, die nach einem jeden Spiel in Windeseile das entsprechende Wetter zusammenbrauen müssen. Kein leichter Job, da Tag für Tag im 3-Schichtbetrieb gearbeitet wird. „Rupp di Tupp müssen letztlich auch wir Menschen uns auf diese ständig wechselnden Begebenheiten anpassen“, so die Dörnen-Experten.

Es ist für sie ein sehr ernstes Thema, das mit seiner humoristische Art und Weise am Ende vielleicht die Kirmeszugbesucher dazu anregt, sich einmal Gedanken über ihren eigenen „ökologischen Fußabdruck“ zu machen. Wer weiß, vielleicht bekommt die Kirmesgruppe „Im Dörnen“ für ihre göttliche Entdeckung irgendwann einmal den Nobelpreis verliehen.

Wenn nicht – so ist dies auch nicht schlimm; dann wird man halt als Scharlatan in die Geschichtsbücher eingehen.

Einzelgänger: Mir hamse nen Bären aufgebunden

Um die Redewendung „Jemanden einen Bären aufbinden“ zu erklären, hat der Volksmund sich im Laufe der Jahrhunderte eine Reihe von Geschichten und Anekdoten überlegt.

Welche davon nun auf Petra Otto, der Einzelgängerin der Kirmesgruppe „Im Dörnen“ zutrifft, bleibt abzuwarten. Nur so viel sei vorab verraten, es könnte bei ihrer Darstellung während des Kirmeszugs vielleicht etwas pelzig und haarig werden.

Kindergruppe: Dä Kiärmiskroemer

Kirmes in Gevelsberg – das ist nicht nur ein Volksfest, das ist für alle die längste Nacht des Jahres. Und mit rund 170 Fahrgeschäfte, Karussells, Ständen und Buden bietet sie an fünf Tagen Unterhaltung nonstop.

Die schrägste Kirmes Europas beginnt am Kirmestor in der Oberstadt, zieht sich von der Mittelstraße die Elberfelder Straße hinauf in Richtung Schwelm und außerdem in die Rosendahler Straße hinein. Als Kiärmiskroemer lassen die Dörnen-Kids daher auch erstmalig einige spektakuläre und nostalgische Fahrgeschäfte lebendig werden.

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