Nach langen und zähen Verhandlungen mit der Stadtverwaltung und dem Rat der Stadt Gevelsberg ist es der Kirmesgruppe „Aechter de Biecke“ nun endlich gelungen, das örtliche Sportangebot um ein weiteres Highlight zu ergänzen. Ihr Antrag „Im Buchenberg gibt’s große Lücken, ein Skiparadies würde uns entzücken!“ wurde bewilligt und einer Eröffnung der Sportanlage am Kirmessonntag steht somit nun nichts mehr im Wege.
Nachdem die Kirmesfreunde bei einem Spaziergang durch den Buchenberg bemerkten, dass der Borkenkäfer zahlreiche Baumbestände vernichtet hatte und es trotz neuer Aufforstungen noch einige Freiflächen gab, kam ihnen die Idee, diese vielleicht als heimisches Skiparadies zu nutzen.
Ein solches gab es schon einmal; und zwar vor über 30 Jahren. Damals donnerten Skibegeisterte den Hang im Stefansbachtal herunter und ermittelten sogar den Gevelsberger Stadtmeister. Ein winterliches Vergnügen, dass die Bürgerschaft begeisterte. Und genau hier setzte die KG „Aechter de Biecke“ für ihre Idee an. Mit der Änderung, dass sich mittlerweile die Topographie des Gevelsberger Stadtwaldes viel besser für den Ski- und Schlittensport eignet. Also auf geht‘s – der (Buchen-)Berg ruft!
Vom Hundeschlitten zur Buchenberg-Schanze
Damit viele Zuschauerinnen und Zuschauer diesem Ruf auch folgen, hat sich eine Fußgruppe gebildet, die mit einem „Hundeschlitten“ durch Gevelsberg fährt, um zur Winterwelt in den Stadtwald zu gelangen. Gleiches gilt auch für all jene, die eine Wanderung zum aechterbieckschen Skiparadies unternehmen.
Hat man den Standort im Buchenberg erreicht, wird man direkt Zeuge, wie ein überdimensionaler „Skispringer“ von der Buchenberg-Schanze abhebt und ins Tal fliegt. Möglicherweise vielleicht ja sogar bis zum Nirgena? Einige Meter weiter erstreckt sich dann vor den Augen der Besucherinnen und Besucher „Das Skiparadies im Buchenberg“.
Mit dem Skilift, dessen Gondeln Personen und Ausrüstung transportieren geht es in luftige Höhen zu den Bergspitzen. Von dort aus kann man sein Ski- und Schlittenvergnügen voll ausleben und mit jeder Menge Spaß hinunter ins Tal fahren. Auch wenn die Piste nicht so steil wie die Streif in Kitzbühel oder die Lauberhorn-Abfahrt in Wengen, das Herz von Ski-Enthusiasten und Rodlern lässt sie dennoch höher schlagen.
Pistenrettung, Après-Ski und ein kopfloser Einzelgänger
Zur Sicherheit aller ist natürlich auch ein Bergdoktor vor Ort, der sich um Blessuren jeglicher Art kümmern wird. Hat man den Auslauf der Piste erst einmal erreicht, erhebt sich auf dem gegenüberliegenden Berg, im Alten Forsthaus mit einem typischen Geweih an der Wand, der berüchtigte Après-Ski-Tempel. Eine Partyoase, in der ein DJ den Gästen mit fetziger Musik so richtig einheizt.
Selbst wer nicht Ski fahren möchte, dem wird hier garantiert nicht langweilig. Der aechterbiecksche Einzelgänger Lars findet die Welt ist derzeit aus den Fugen geraten. Keiner blickt mehr richtig durch und alles wird immer noch chaotischer! Eine Erkenntnis, die ihn zu der Aussage bewegt: „Ich bin kopflos“.



