Elfen und Feen sind seit langem Teil unserer Kultur. Sie finden sich sowohl in alten Geschichten wie auch in der Fantasy von heute wider. Der Ursprung der Wesen liegt jedoch in alten Volkserzählungen. Geschichten, die zeigen wie die Menschen früher dachten und träumten. Und davon gibt es viele. Auch in Gevelsberg erzählt man sich noch heute von den Mythen dieser Gestalten und kommt oftmals zur Erkenntnis, dass wer den Feen und Elfen einmal begegnen will, der muss sich auf eine Reise begeben.
Das magische Reich im Quartier Schnellmark
Auf eine Reise, die ins Ungewisse führt. Nur wer am Ende zwischen den Säulen des Verstandes und der Realität hindurchschauen kann, der erhascht auch einen Blick in die zauberhafte Welt der Naturwesen. Man erzählt sich davon, dass vor allem das Waldgebiet im Quartier Schnellmark noch heute als ein lebendiges, geheimnisvolles Reich voller alter Magie zählt. Wo Schatten und Licht sich begegnen, wo das Dunkle sanft schmeichelt und das Licht leuchtend sich wiegt im Tanz, erhascht man auf dem Wagen der Kirmesgruppe Schnellmark den Blick in eine andere Welt, in der „Elfen und Feen“ ihre Heimat gefunden haben.
Zwischen großen, fantasievoll gestalteten Pilzen, wie man sie in keinem gewöhnlichen Wald entdecken würde, erlebt man. Im Mittelpunkt steht ein großer ca. 5 Meter hoher Baum, der mit seinen verwinkelten Ästen das Herzstück eines märchenhaften Ambientes voller Geheimnisse und Magie ist. In seinen Ästen können die Elfen schaukeln und spielen, während die Feen zwischen großen, fantasievoll gestalteten Pilzen, wie man sie in keinem gewöhnlichen Wald entdecken würde, bunten riesigen Pflanzen und dem ein oder anderen Waldwesen munter umher tanzen. Diese wundervolle Welt der Elfen und Feen steht allerdings nur denen offen, die die Dinge nicht nur ansehen, sondern fühlen, was einen umgibt und die Dinge mit Liebe betrachtet.
Das Ritual am verwunschenen Feenbrunnen
Die Naturwesen erwarten, dass man neugierig ist und über den schmalen Rand der sogenannten „Realität“ hinausblickt. Sie fordern die Menschen auf, ihre Realität selbst zu erschaffen. Nur wer prüft und nicht blind vertraut, der wird schon bald erkennen, dass es kein Wahr und Unwahr gibt – kein Gut und Böse – kein Richtig und Falsch. Etwas abseits gelegen befindet sich ein „Verwunschener Feenbrunnen“, um den sich vier junge Feen versammelt haben. Man erzählt sich, dass der Brunnen Wünsche erfüllen kann, wenn man ihm ein kleines Opfer oder Geschenk darbringt. Während eines magischen Rituals tanzt die mystische Frauengruppe um den verwunschenen Brunnen herum und beschwört damit seine Kräfte herbei. Nebelschwaden ziehen langsam auf und geheimnisvolle Lichter erscheinen. Seit vielen Jahren gilt dieses Ritual als Teil einer sagenumwobenen Legende, mit denen die Feen Leben, Freude und Zauber in ihre verwunschene Welt bringen, während die Elfen als Wächter des Waldes fungieren.



