Bienen spielen eine zentrale Rolle im Erhalt unseres Ökosystems. Diese kleinen, unscheinbaren Insekten tragen wesentlich zum Erhalt der Artenvielfalt bei, denn sie sorgen für die Verbreitung hunderttausende Pflanzen, auf die wiederum unzählige Tierarten als Nahrungsgrundlage angewiesen sind. Unter dem Motto „Vie vam Kopp im Bienenstock“ möchte die Kirmesgruppe darauf aufmerksam machen, wie wichtig Nachhaltigkeit und der Schutz der Natur sind.
Insbesondere wenn die Bienen verschwinden, fehlt unserer Welt ein wichtiges Stück Leben. Darum heißt es in diesem Jahr: Mehr Blüten, mehr Summen, mehr Zukunft! Dass man Kinder schon frühzeitig mit dem Thema Natur- und Artenvielfalt vertraut machen muss, damit sie nicht nur Verständnis sondern auch Empathie für die Umwelt entwickeln, zeigt die Darstellung „Das fröhliche Leben der kleinen Bienen“. Als kleine Superhelden der Natur ist die Kindergruppe fleißig unterwegs, immer am Summen und ständig auf Blütensuche.
Von Blume zu Blume sammeln sie Nektar und Pollen und sorgen ganz nebenbei dafür, dass Obst, Gemüse und Blumen überhaupt wachsen können. Jedes kleine Bienchen hat seinen Job und gemeinsam machen sie sogar leckeren Honig. Alles passiert unter der Aufsicht eines Imkers, dem sogenannten Bienen-Manager, der sich liebevoll um seine summenden Mitarbeiterinnen kümmert, nach deren Bienenstock schaut und hilft, damit es den Jungbienchen immer gut geht. Sind die Kleinen erst einmal aus dem gröbsten heraus, werden sie rasch zu flotten Bienen.
Genauer gesagt zu einer Frauengruppe, die beim Pollensammeln und bei der Honigproduktion mit ganz viel Freude munter umher. Und weil die super fleißigen Arbeiterbienen so tollen Honig produzieren, haben die Honigbären sie gefunden und genießen die süße Köstlichkeit in vollen Zügen. Manchmal ärgern sie sich untereinander, manchmal sind sie aber auch eine Einheit. Fest steht auf jeden Fall: „Die flotten Bienen und die Honigbärchen“ verstehen sich einfach hervorragend.
Spektakuläre Wagendarstellungen: Vom Riesen-Bienenstock zur Blumenwiese
Nach getaner Arbeit geht es für die Bienen zurück in ihren Bienenstock. Mit einer Höhe von fünf Meter und umspannt von einem handgefertigten rund 300 Meter langen Strohschlauch ragt dieses besondere Bauwerk gen Himmel. Rundherum summen fleißige Bienen zwischen bunten Blüten und gelben Pollen umher und zeigen den natürlichen Kreislauf Welt. Sie sammeln Nektar und Pollen, bestäuben dabei die Blumen und Pflanzen und sorgen so dafür, dass unsere Natur weiterhin lebendig bleibt. Das besondere Highlight bei dieser ersten Wagendarstellung ist die vom Bienenstock abgehende Rutsche, auf der die kleinen und großen ,,Bienen“ herausrutschen und für Stimmung sorgen.
Dabei fällt ihr Blick auf den zweiten Wagen, an dessen Anfang eine Honigbar aufgebaut ist, die zum Eintauchen in die Welt der Bienen einlädt. Zwischen großen Honigtöpfen, fleißigen Bienen und lustigen Bären kommuniziert man hier über das süße Gold der Natur – den Honig. Direkt dahinter kommt eine rund sechs Meter lange Biene zum Vorschein, die mit viel Technik,
Kreativität und Liebe zum Detail entstand. Hat sie erst einmal ihre Flügel aufgerichtet, deren
Bandbreite bei guten sieben Metern liegt, so scheint sie schwerelos durch die Luft zu schweben. Wie genau das funktioniert, da sollte man sich einfach mal überraschen lassen. Zu guter Letzt erwacht im hinteren Teil des Wagens eine Blumenwiese zum Leben, über die rund 20 handgemachte Bienen summend schwärmen. Aufgebaut ist dieser Bienenschwarm auf einem Drehgestell, um den natürlichen Flug nachzuahmen.
Baustellen-Chaos und Casino-Träume am Wegesrand
Bienen sind essentiell für unser gesamtes Ökosystem, ihr Sterben würde ein massive Instabilität in dieses empfindliche System bringen – und letztendlich auch unser aller Existenz gefährden. Darüber hätte man vielleicht auch die „Schippendales“ informieren sollen, die unweit der Blumenwiese agieren. Mit Helm, Latzhose und ohne weitere Oberbekleidung schwingen sie in einer choreografierten Performance auf ihrer Baustelle gekonnt die Schippe. Motiviert wird die Fußgruppe auf amüsante Art und Weise lautstark durch ihren Ausbilder, der sie mit seinem Megaphon bei Fehlern zurechtweist oder den Schippendale auf dem Dixiklo gar zum sofortigen Heraustreten auffordert.
Aus geheimen Kreisen war zu hören, dass auf der Baustelle eine Casino entstehen soll, in dem
man beim „Roulette“ manch guten Euro machen kann. Das wäre natürlich die Chance
für Nico, den Einzelgänger der Kirmesgruppe „Vie vam Kopp“ endlich eine Festanstellung zu bekommen. Bis dato schiebt er nämlich als Croupier verkleidet mit Schlips und Kragen seinen rollbaren Roulette-Tisch öffentlich bei städtischen Veranstaltungen vor sich her. Dabei animiert er sein Publikum zum Mitspielen, das entweder auf rot oder schwarz setzen kann und im Gewinnfall mit Süßigkeiten belohnt wird.



