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Schwerelos durch die Galaxis: Die Kirmes hebt ab!

Der Weltraum. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2026. Dies sind die Abenteuer einer Kirmesgruppe, die mit ihrer rund 70-köpfigen Besatzung seit knapp vier Jahren unterwegs ist, um die Menschen in Gevelsberg zu begeistern. Um ihnen das Leben auf ihrem Planeten, der wie ein geschliffener Edelstein in den schönsten Violett-, Flieder- und Lavendeltönen leuchtet, ein wenig näherzubringen. Den ganzen Tag und die ganze Nacht wird auf diesem Planeten jede Menge Musik gespielt. Es herrscht eine ausgelassene Stimmung, die den Bewohnern bereits bei ihrer Geburt in die Wiege gelegt wurde. Nun wurde eigens eine Kindercrew auf spezielle Mission geschickt, um für diese lila Party-Laune mit dem Slogan „Willkommen auf SILSCHEDIA!“ kräftig die Werbetrommel zu rühren und die baldige Ankunft der außerirdischen Gäste anzukündigen. Mit ihren galaktisch guten und individuell, nur für diesen Anlass, selbst gestalteten Kostümen und einer eifrig einstudierten Choreografie wollen sie die Gevelsberger mit ihrer guten Laune anstecken.

Die Symptome: vibrierende Stimmbänder und wippende Hüften – Mitsingen und Mittanzen sind absolut erwünscht!  Wann genau die Partypeople in die Erdatmosphäre eintreten werden, darüber wird auf SILSCHEDIA momentan noch diskutiert. Folgt man jedoch der Vorhersage von Einzelgängerin Julez, der „verrückten Professorin“ auf dem lila Planeten, dann ist der Kirmessonntag ideal für eine Infiltration der Gevelsberger Innenstadt. Astrologisch gesehen sei dieser Tag nicht nur positiv, er verfüge vor allem über besonders viel aktive Energie. Da am 28. Juni 2026 der Mars in die Zwillinge wechselt, der Mond im Schützen steht und die Sonne im Krebs. Die besten Voraussetzungen also für eine mitreißenden Partyinvasion! Bevor diese jedoch beginnt, wird Julez die Gevelsberger Bürgerinnen und Bürger – mit Blick auf deren körperliche Unversehrtheit – erst einmal eindringlich warnen und mit entsprechender Schutzausrüstung versorgen. Denn nach solch einem Überfall sind Kopfschmerzen, Augenringe, vermindertes Hörvermögen und schmerzende Füße in der Regel keine Seltenheit.

Astronautinnen im Anflug und die lila Mission

Gevelsberg aufgepasst: Sie kommen!  Die ersten Vorboten sind eine Frauengruppe, die getreu ihrem Motto „Silschede hebt ab: Unsere Astronautinnen fliegen zum lila Partyplaneten!“ ihre Reise nach Gevelsberg – am Ende des Tages geht es natürlich wieder zurück in die Heimat – mit ihrem eigenen Space Shuttle angetreten haben. Das Gefährt wurde zum Titel „Rakete“ von Mätropolis in einer Formation aus den einzelnen Elementen zusammengesetzt. Und da heutzutage alles in der Luftfahrt extra kostet, musste jede Frau ihren eigenen Sitz mitbringen. Während des Fluges wurden die Astronautinnen durch eine Space-Stewardess versorgt, die während des Abfluges auch die Dachluke geschlossen hatte. Mit einem großen Schub durch die Düsen am Ende des Shuttles steuerten die beiden Pilotinnen im Cockpit das Raumschiff durch die umherschweifenden Sterne in Richtung der schrägsten Kirmes Europas. Und dann ist er da, der Moment an dem es heißt „Wir kommen vom lila Partyplaneten!“.

Die Partyinvasion und die Rhythmen von SILSCHEDIA

Mit ordentlich Rauch und begleitet von Bass und Jubel, hebt eine hydraulische Rakete auf dem Wagen ab, um Gevelsberg mit Partyplaneten-Vibes anzustecken. Auf SILSCHEDIA weiß man, dass der Mann im Mond an den Plattentellern dreht. Deshalb haben die lila Partypeople für ihr Publikum einen DJ-Turm als Halbmond mitgebracht, über dem in vier Meter Höhe die bekannten Kirmesgruppen-Planeten in stimmungsvoller Harmonie schweben und sich im Takt drehen. Vor dem DJ hat sich eine bunte Party-Meute versammelt, die tanzt, feiert und die anderen Menschen anstecken wird. Nach der Landung der Rakete entflohen einige Besatzungsmitglieder, um nicht nur auf dem Wagen die Menschen mit guter Stimmung anzustecken, sondern auch als Fußgruppe auf dem Asphalt loszulegen. Die „Purple Man Group”, deren Köpfe sich durch die Landung ein bisschen verformt haben, trommelt ganz in Lila auf schiebbaren Fässern bekannte Musikstücke und heizen mit mitreißenden Rhythmen ordentlich ein.

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