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Aerobic-Fieber & Neon-Look: Das bunte 80er-Workout

Wer mit seinem alltäglichen Leben restlos zufrieden bist, wird vermutlich nichts daran ändern wollen. Doch die meisten Menschen sind mit irgendeinem Lebensbereich unglücklich, seien es die Arbeit, die Beziehung, die Familie oder die körperliche Fitness. Wenn man nicht einschreitest und einen neuen Kurs einschlägst, breitet sich diese Unzufriedenheit irgendwann aus und greift auf andere Bereiche über.

Um ein seelisches Gleichgewicht zu finden und zu halten, sind oftmals Veränderungen gut und wichtig. Ein Phänomen, von dem Einzelgänger Dennis in diesem Jahr ein Lied singen kann. Getreu seinem Motto „Aus alt mach jung – fit mit Schwung“, demonstriert er, dass niemand für Sport und Bewegung zu alt ist. Mit viel Humor und Kreativität lädt er zu Fitness und Bewegung ein. Ganz im Stil der nostalgischen 80er Jahre, die geprägt waren durch Jane Fondas ikonische Workout-Videos und die mitreißenden Aerobic-Sendungen im Fernsehen.

Eine Zeit, die von knallbunten Bodys, neonpinker Stulpen und schweißbandverzierten Stirnen geprägt war. Seine dynamische Fitnessform mittels Stepper ist daher eine augenzwinkernde Lebenseinstellung, um Generationen zu verbinden, damit alle jung und fit durch die Kirmessaison zu kommen.

Das Rätsel der Zeit und der Abschied von „Mausi“

Überall ticken andere Uhren, jede hat ihr eigenes Tempo. An jedem Punkt im Universum vergeht die Zeit auf ihre eigene Weise. Sie ist den Menschen zwar vertraut, zugleich erscheint sie jedoch schwer greifbar zu sein. Zeit strukturiert das Leben, sie diktiert Handlungen und ist ständiger Begleiter der Gedanken. Was aber genau ist Zeit? Eine Frage – so einfach und doch so tiefgehend – die in sich das Potenzial birgt, wie sich die Gegenwart von der Vergangenheit kommend in Richtung Zukunft bewegt. 

Nachdem im April die Tür ins Schloss gefallen und der Schlüssel herumgedreht war, stand fest, dass die Gaststätte „Im Hippendorf“, im Volksmund liebevoll „Bei Mausi“ genannt, fortan Geschichte sein würde. Ein emotionaler Moment, mit dem für die Kirmesgruppe gleichzeitig auch ihr jahrzehntelanges Schaffen und Wirken im Lindengraben endete. Für alle stand jedoch außer Frage, dass man in solch einer Situation keinesfalls die Flinte ins Korn werfen kann.

Wandel, Kreativität und verrückte Hula-Hoop-Uhren

Viel zu groß ist ihr Herz, wenn es um den Erhalt und die Pflege heimischer Brauchtümer geht. In Anlehnung an den Herbert Grönemeyer-Song „Zeit, dass sich was dreht“ greift man daher als Fußgruppe den Wandel der Zeit auf und verbindet die traditionelle Kirmesatmosphäre mit modernen Ideen. Mit viel Kreativität, handwerklichem Geschick und großem Teamgeist bringt man die kraftvolle Botschaft über die Notwendigkeit, das Vereinsleben aktiv zu gestalten und Veränderungen zuzulassen auf die Straße.

Mittels Uhren, angefertigt aus Hula Hoop Reifen, deren Zeiger verrückt spielen, jeweils eine andere Zeit anzeigen und deren Rückseiten verschiedene Zahnräder zieren, symbolisieren die kleinen und großen Mitglieder eine Wende in ihrem Wirken, die nötig war, um aus der stagnierenden Situation herauszukommen. Sollte eine der Uhren zufällig mal stehen bleiben, greift der aus dem viktorianischen Zeitalter stammende Uhrmacher rasch zu seinem Schlüssel, damit die Zeit sich wieder dreht.

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