Gevelsberger Kirmesverein sagt Monatsversammlung ab

Entscheidungen zum Kirmesgeschehen erst nach dem 19. April

Es sind knallharte Maßnahmen, neue Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen, die heute von der Bundesregierung und den Ländern getroffen wurden, um eine Ausbreitung des Corona-Virus zu stoppen!

Viele Geschäfte bleiben geschlossen, Teile des öffentlichen Lebens werden ab sofort lahmgelegt und der Reiseverkehr wird beschnitten. Im Klartext: Deutschland macht dicht! Corona ist ein Virus, welches für uns alle momentan ein Gegner ist, den wir nicht kennen, den wir nicht sehen und von dem wir nicht wissen, wie man ihn bekämpfen kann.

Mittels den verhängten Maßnahmen will man Zeit gewinnen – zum Schutz gefährdeter Personen, um das Gesundheitssystem nicht heillos zu überlasten und für die Entwicklung von Impfstoffen. Die Bürger müssen Solidarität zeigen. Bedingt durch diese Situation sagte daher auch der Gevelsberger Kirmesverein e.V. seine Monatsversammlung am 27. März ab.

Entscheidungen fallen später

Der Vorstand rund um Markus Loetz bedauert es natürlich sehr, den Gevelsberger Kirmesfreunden solch eine bittere Nachricht mitzuteilen, doch die Gesundheit und das Wohlergehen der Bürger haben momentan oberste Priorität. Wie sieht es aber mit der längsten Nacht des Jahres und dem Kirmeszug aus? Wird die schrägste Kirmes Europas und der große Umzug überhaupt stattfinden.

Der Kirmesverein teilte diesbezüglich mit, dass man nach Rücksprache mit Bürgermeister Claus Jacobi bis zum 19. April 2020 – so lange gelten die aktuellen Regelungen – keinerlei Entscheidungen zur Kirmes, dem Kirmesabend und zum Kirmeszug treffen werde.

„Wir bitten alle, sich an die Vorgaben der Landesregierung zu halten und vor allem, Ruhe zu bewahren. Wir werden Euch auf jeden Fall bei Änderungen sofort informieren.“

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