VIPs der Comicszene treffen sich im Hippendorf

Ertönt alljährlich am Kirmessonntag um 14:00 Uhr die Sirene in der Haufe, dann setzt sich von dort aus der Gevelsberger Kirmeszug in Bewegung. Weit über 50.000 Menschen säumen dabei ein jedes Mal die Zugstrecke bis hinauf zur Cleverstraße und man bejubelt die zwölf Kirmesgruppen mit ihren beeindruckenden Darstellungen. In diesem Jahr rollt der sage und schreibe 75. Kirmeszug durch die Stadt; und dafür bedarf es, laut Aussage der Kirmesgruppe „Hippendorf, natürlich international bekannte Gäste und Gratulanten. Für die Truppe um Paul-Werner Herguth ein Leichtes. Denn aufgrund ihres karnevalistischen Engagements verfügt die Kirmesgruppe über sehr gute Kontakte in der Medienwelt, die man nun einfach mal spielen ließ.

Größen aus Film und Fernsehen im Jubiläumszug

Echte Größen aus Film und Fernsehen wurden an die Ennepe geholt, die ohne Zweifel zum absoluten „Who is Who“ der Comicszene zählen. Ein echter Glücksgriff für die Kirmesaktiven, da nämlich bereits zu Beginn des Jahres, der ein oder andere an der Theke bei „Mausi“ immer mal wieder verlauten ließ: „ES IST NOCH LANGE NICHT GENUG; DIE COMIC´S GRATULIEREN ZUM JUBILÄUMSZUG“. Womit dann auch das Thema der diesjährigen Wagendarstellung feststand. In einem eigens hierfür gebauten Zugwaggon, welcher von einer Lok (Ähnlichkeiten mit der aktuellen Kirmesplakette sind gewollt) gezogen wird, werden die munteren VIPs (darunter unter anderem: Superman, Micky Mouse, Miss Piggy und Spiderman ) eine lebhafte Show abziehen. Ganz so wie man es von ihnen gewohnt ist. Und wer weiß, vielleicht werden ja sogar Tom und Jerry gemeinsam den Udo Jürgens-Hit „Vielen Dank für die Blumen“ singen.

Hippenfrauen gratulieren zum 75.

Solch florale Blütenpracht spielt auch bei der Frauengruppe eine ganz besondere Rolle. Denn: DIE HIPPEN SCHICKEN BLUMEN LOS um als lebendiger Strauß, der sich in unterschiedlichen Formen darstellen lässt, zum 75. Kirmeszug zu gratulieren. Da die Hippenfrauen den Flüssigkeitshaushalt für die einzelnen Blumen selbst regeln werden, kann man davon ausgehen, dass dieser Jubiläumsstrauß lange frisch bleiben wird.

Apropos Frauen! Ein Thema mit dem auch Daniel Laake als Einzelgänger zu kämpfen hat. Bis jetzt hat nämlich die Richtige noch nicht an seine Tür geklopft. Einfach mal eben so seine Traumfrau backen funktioniert bei ihm allerdings auch nicht. da Daniel Schlosser und kein Bäcker ist. Was also tun? Ganz einfach: Man schraubt sich aus vorhandenen Einzelteilen die Frau seines Lebens, mit allen Schönheiten und Eigenschaften, selbst zusammen. Getreu dem Motto: ES IST KAUM ZU GLAUBEN, MEINE FRAU BESTEHT NUR AUS SCHRAUBEN. Welcher Typ Frau am Ende dabei herauskommt, wollte der Junggeselle noch nicht verraten.

Sollte es mit der Schraubenfrau und Einzelgänger Daniel Laake am Ende doch nicht klappen, „so kann er sich selbstverständlich auch unserer Fußgruppe anschließen“, sagte Paul-Werner Herguth. Er beschrieb sie als ist ein munteres Trüppchen, das jede Menge Spaß haben will und viel Zeit mit guten Freunden verbringen möchte. Es spielt dabei keine Rolle, wohin die Vergnügungsreisen am Ende führen, AUF TOUR NACH MALLE ODER HAWAII, DIE HIPPENDÖRFER SIND IMMER DABEI. Und alles was man zur guten Laune braucht wird in den Koffer oder die die Reisetasche gepackt. Übergewicht ist den Hippendörfern völlig egal – auch wenn das Flugzeug, im wahrsten Sinne des Wortes, auseinanderbrechen sollte.

Die Kindergruppe plagen indes ganz andere Sorgen: KINDERPLÄTZE BRAUCHT DAS LAND, DIE HIPPENDÖRFER NEHMEN ES SELBST IN DIE HAND. Damit sich diese Situation ändert, zeigen die Kids den Kirmeszugbesuchern wie man schnell, mit einfachen Mitteln und Spaß am Bauen eine eigene KiTa baut. Bei dieser Darstellung sollten vor allem die heimischen Politiker genauestens hinsehen. Denn mit der Fähigkeit ein geplantes Vorhaben umzusetzen, beweist der Kirmesnachwuchs, dass man nur gemeinsam stark sein kann.

 


Während die Frauen aus dem Hippendorf schon einmal ihre Kostüme anprobierten und sich dadurch in lebendige Blumen verwandelten, griff das männliche Geschlecht zum Werkzeug, um mit vereinten Kräften sein handwerkliches Geschick beim Wagenbau unter Beweis zu stellen.

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