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Kirmesmotto 2012: Wann vie use Kiärmis fi'ert sitt alle Völker entegriert |
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Unsere Kirmesmauer Die „Kirmesmauer“ an der Ecke Winkelstr./Lindengrabenstr. sah nicht immer so aus wie heute. In einem kurzen Abriß stellen wir vor, wie es dazu kam. Im Jahre 1950 wurde das „Anblasen der Gevelsberger Kirmes“ von der Treppe vor dem Eingang vor der Gastwirtschaft Saure in der Elberfelder Str. in den Lindengraben verlegt. Die Kirmesakteure standen oberhalb der großen Bruchsteinmauer der im Jahre 1891 erbauten Schule am Lindengraben, und die Zuschauer bevölkerten die Kreuzung Lindengrabenstr./Winkelstr. unterhalb dieser Mauer. Hier wurden seinerzeit die Zepterträger des Gevelsberger Kirmesausschusses vorgestellt. Sie waren damals die Symbolfiguren der Gevelsberger Kirmes. Das „Zepter“ war ein überdimensionaler Bleistift. Die große Bruchsteinmauer wurde zur „Kirmesmauer“ und es wurden entsprechende Embleme der Zepterträger dort angebracht. Zepterträger waren: 1950 „Tante Anna“ (Franz Holtsteger) zum „75. Geburtstag“ 1951 Adolf Schlieper (Kirmesgruppe Aechter de Biecke) 1952 Fritz Konze (Haufer Jungen) sowie eine Spitzhacke zur Erinnerung an die Fuhrleute die in früheren Jahren (z.B. vor Gastwirtschaften) öfter „die Hacke aufsetzten“. 1953 Emil Alberts („Oberkrötenmeister“) sowie ein Hippenkopf 1954 Erich Blumenroth (Stadtdirektor) 1955 „Tante Anna“ anläßlich des „80. Geburtstages“ 1956 Ernst Petermann (Kirmesgruppe Juliushöhe) 1957 Hugo Hesterberg (Kirmes-Vizepräsident) 1958 „Kapitän Ingenol“ (Günter Gedat) 1959 Adolf Schlieper 1960 Fritz Konze 1961 Erich Blumenroth 1962 Ernst Petermann Ab 1963 wurden „Hammerschmiede“ als Symbolfiguren der Gevelsberger Kirmes ernannt. Es sind dies: Hugo Engstfeld, 1963 – 1970 Volker Rittmann, 1971 – 1973 Heinz Fraenz, 1974 – 1989 Hans-Peter (Pit) Schäfer) 1990 – 1999 Michael Sichelschmidt 2000 – 2009 Bernd Matthäi ab 2010 Unterhalb der „Kirmesmauer“ standen „Bäuerinnen“ oder „Bauer und Bäuerin“ - Mitglieder der „Kirmesgruppe Hippendorf“ - Die Bruchsteinmauer mußte im Jahre 1976 abgebrochen werden, da sie baufällig war. Eine Reparatur oder eine Neuerrichtung in gleicher Form war der Stadt Gevelsberg zu aufwändig. Das „Anblasen“ mußte im Jahre 1976 an einer „Kirmesböschung“ erfolgen. Dies gefiel weder den Kirmesaktiven noch den Zuschauern. Nach heftigen Auseinandersetzungen des Gevelsberger Kirmesvereins insbesondere mit dem Stadtbaurat Lösch wurde dann eine neue Mauer in Form von L-Steinen errichtet und die restaurierten Embleme der Zepterträger dort angebracht. Die Kirmesakteure eröffnen die jeweilige Gevelsberger Kirmes nicht mehr oberhalb der Kirmesmauer sondern auf einem zum Podium umfunktionierte Lastwagen davor. Im Jahre 1986 wurde als letztes Emblem das zu Ehren des Kirmesfreundes und Dörflers Friedrich-Wilhelm Brenne an der „Neuen Kirmesmauer“ angebracht. Mit Ausnahme des Jahres 1971 fand und findet das „Anblasen“ bis heute an der „Kirmesmauer“ Winkelstr./Lindengrabenstr. statt. Hier werden u. a. auch die Blaukittelträger des „Gevelsberger Kirmesvereins e.V.“ ernannt. Die „Kirmesmauer“ stellt ein Stück Geschichte unserer Heimat- und „Kirmesstadt“ Gevelsberg dar. Hans-Heinrich Lesker
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02.02.2012 21:55
Bündnis für BrauchtumReferententag der Schausteller zum Historischen Jahrmarkt in der Jahrhunderthalle Bochume Kat: Kirmes allgemein
27.01.2012 23:30
Kirmesmotto 2012„Wann vie use Kiärmis fi'ert sitt alle Völker entegriert“ Kat: Kirmes allgemein
18.01.2012 20:14
Erfolgreiche Überzeugungsarbeit der VeranstalterRuhe kann wohl erst eintreten, wenn Prozesse für die städtischen Mitarbeiter in Duisburg... Kat: Kirmes allgemein
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