Kirmesgruppe Hippendorf e.V.

KG Hippendorf 1950: "Vie wött ne Strotenbahn".

KG Hippendorf 1950: „Vie wött ne Strotenbahn“.

Der Name macht schon deutlich, dass die Hippendörfer im ältesten Stadtteil, im Dorf, zu Hause sind. Und warum Hippendorf? Hippen waren kleine Sicheln mit Stiel, die in manchem Keller oder mancher Werkstatt im Dorf gefertigt wurden. Dennoch werden Hippen als plattdeutsche Bezeichnung mehr mit Ziegen, den Kühen des kleinen Mannes, in Verbindung gebracht. So ist eine Hippe natürlich auch das Wappentier der Hippendörfer. Analog lautet der Schlachtruf „Hippendorf mäh“.

Schon 1934 waren Hippendörfer im allerersten Gevelsberger Kirmeszug und ebenfalls 1935 dabei, jedoch eine feste Organisationsform gab man sich erst am 6. August 1935 mit der Gründung eines Kirmesclubs. 15 Männer waren es, die den Stein ins Rollen und die Hippe zum Meckern brachten. Die Chronik nennt Herbert Laake als ersten Vorsitzenden, der urwüchsige Hippendörfer blieb 27 Jahre lang im Amt und reichte den Stab dann an Paul-Günther Herguth weiter.

Seit einigen Jahren steht der Sohn des Gründungs-Vorsitzenden, Herbert Laake jr., an der Spitze der Hippendörfer, und der andere Sohn Gerd ist seit dem 31. Januar 1997 Vorsitzender des Gevelsberger Kirmesvereins.

Keinen der bisherigen Kirmeszüge haben die Hippendörfer ausgelassen, immer wieder waren sie, auch mit der 1953 gegründeten Frauengruppe, vertreten. Jedoch der große Wurf, der Pokalsieg, gelang ihnen noch nie. Dafür heimsten sie eine ganze Reihe von ersten Plätzen vor allem mit ihren Fußgruppen sowie mit Einzelgängern ein. Spok auf der Straße ist ihre Stärke, da toben sich die Hippendörfer in jedem Jahr auf´s Neue richtig aus.

Text: Fritz Sauer

Standarte Kirmesgruppe Hippendorf - Gevelsberg

Kirmesgruppe Hippendorf e.V.
1. Vorsitzender: Paul-Werner Herguth
Lindengrabenstr. 27
58285 Gevelsberg
Telefon: 02332/82651

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