Fahnenverkauf bringt 3000 Euro für Gevelsbergs Kirmesgruppen

Dag Zimmermann zieht bei der Siegerehrung für den Gevelsberger Kirmeszug die Bilanz seiner originellen Aktion zur Unterstützung der Gruppen. Nicht nur über die 6000-Euro-Spende der Schausteller können sich die zwölf Gevelsberger Kirmesgruppen freuen. So wurde auch die Bilanz des Verkaufs der Kirmesfahnen fürs Auto gezogen.

Dag Zimmermann, der Initiator der Aktion, machte es spannend: „Wir haben nicht alle Fähnchen verkaufen können“, sagte er, um dann gleich hinzu zu fügen: „Aber 490 sind es geworden.“ Die wehen nicht nur in Gevelsberg und Umgebung, sondern auch in Italien, Schweden oder Frankreich, wo die „schrägste Kirmes Europas“ nun ebenfalls ein Begriff sein dürfte.

Großzügige Spenden

Da die Fahnen selbst von Sponsoren bezahlt wurden, ging der Reinerlös an den Kirmesverein, der das Geld an die Gruppen weiterverteilt. Stolze 3000 Euro konnte Dag Zimmermann überweisen. „Vielen Dank für diese tolle Aktion“, bedankte sich der Kirmesvereins-Vorsitzende Michael Sichelschmidt.

Ralf „RaSi“ Sichelschmidt – eigentlich Ennepetaler, aber als engagierter Kirmesfreund und Blaukittel-Träger auch Mitglied im Bewertungsausschuss – machte sein privates Portemonnaie auf. In Anspielung auf den 75. Kirmeszug spendierte er jeder der zwölf Kirmesgruppen 75 Euro. Von Kaufland kam noch zwölf Warengutscheine im Wert von jeweils 100 Euro hinzu. Die zahlreichen Sachpreise, die die Gruppen erhielten, wurden auch von privaten Sponsoren – wie etwa der Radeberger-Gruppe, der Brennerei Habbel und vielen mehr – gespendet.

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